navigation
Theaterpädagogik Kontakt Anfahrt Impressum AGBs
 
 
 
Märchen-Sonntag-Online
 zurück
Märchen und Geschichten zum Streamen
von junges tap

Die großen Theater präsentieren ihr Repertoire an professionellen tollen Aufzeichnungen ihrer Inszenierungen online. Andere Künstler bieten Konzerte on Demand an. Wir haben lange überlegt, was wir in diesen Zeiten beitragen können. Und wir finden, dass unsere kleinen Zuschauer in diesen Tagen zu kurz kommen. Deshalb haben wir uns entschlossen, an jedem Sonntag zu Ihnen/euch nach Hause zu kommen. Wir werden die Tage nutzen um tolle Märchen und Geschichten mit unserer Kamera einzufangen und diese sonntags von 11:00 bis 20:00 Uhr auf unserer Seite zum Streamen anbieten. Der Service ist kostenlos. Dennoch ist es möglich, sich ein Spenden-Ticket zu kaufen und damit das tap zu unterstützen. Das Programm entsteht nun nach und nach...

Hier gehts zum Stream.

 
 

+++++++++ SONNTAG, 5. APRIL +++++++++
ES WAR EINMAL...
Samiya Bilgin erzählt das Märchen: Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich

Dies ist das erste Märchen aus der Sammlung der Kinder- Und Hausmärchen der Brüder Grimm. Es ist das einzige Märchen, das zwei Titel anbietet. Beide sind männliche Wesen. Das dritte männliche Wesen wird gleich im ersten Satz erwähnt. Es ist der König. So scheint es ein männliches Märchen zu sein. Die drei Männer, die genannt werden, sind Repräsentanten schönster Tugenden. Halte Wort! Achte jene, die dir halfen! Liebe ist wichtiger als Gold und Geld! Geduld, Achtsamkeit und der Schutz des Herzens in tiefer Trauer sind jene Kräfte, die ausgedrückt werden. Sie sind unerlöst. Die Erlösung, also das Ins-Leben-Kommen, das Mischen mit Gefühlen, das Ringen und Zulassen wird durch die weilbliche Person, die jüngste Königstochter, ermöglicht. Sie erlöst ins Leben, wie es das Weibliche eben tut. Es ist die Eröffnung des Märchenreigens durch ein Bild für den Tanz des Weiblichen mit dem Männlichen. 

 

+++++++++OSTERSONNTAG, 12. APRIL +++++++++
ALBIN UND LILA
Ein Stück über eine Freundschaft, wie sie besser nicht sein kann, nach einer Geschichte von Rafik Schami
Theaterstück der KITZ-THEATERKUMPANEI
Es spielen: Bärbel Maier und Peer Damminger
Textbearbeitung: Bärbel Maier
Bühne: Peer Damminger und Nicola Graf
Figuren und Kostüme: Gabi Kinscherf
Musik: Laurent Leroi

Ab 4 Jahren - bis 4. Klasse
45 Minuten, ohne Pause
Rechte bei Hanser Verlag
Produktion 2004

Alles läuft prima auf dem Bauernhof. Die Schweine suhlen sich in ihrer Pfütze, die Hühner scharren und picken und der Hahn hat einen prächtigen Misthaufen. Alle sind glücklich und zufrieden. Alle? Nein, nicht alle. Das Schwein Albin ist unglücklich. Denn alles an Albin ist weiß - Rüssel, Schwarte und Ringelschwänzchen. Kein Schwein will mit „Quarkhaufen“ Albin spielen. Gerade als er wieder mal unglücklich in seinem alten Autoreifen hockt, trifft er Lila, ein Huhn, das keine Eier mehr legen kann. Die beiden Außenseiter freunden sich an, erzählen sich Geschichten und betrachten nachts heimlich den Mond. Bald wird Ihnen klar, wie wertvoll ihre Freundschaft ist. Als der fiese Fuchs den Hof bedroht, haben alle durch den cleveren Albin und die mutige Lila noch einmal Schwein gehabt.

Ein Schauspiel über Außenseitertum und den wunderbaren Wert von Freundschaft und Courage.

Ausgezeichnet als Bestes Stück: 14th International Theater Festival for Children and Young Adults 2007, Esfahan/Iran
Kindertheater des Monats in NRW

 

+++++++++ OSTERMONTAG, 13. APRIL +++++++++
ES WAR EINMAL...
Samiya Bilgin erzählt Ostergeschichten 
So sehr sind wir gewohnt, den Hasen, das Ei und das Lamm mit Ostern als Fest der Auferstehung Jesu zu verstehen, dass wir vergessen haben, woher der Brauch, Ei, Hase, Bär und Lamm als Frühlingsboten zu sehen, ursprünglich kommt. Unsere Ostergeschichten beginnen weit vor der Lebenszeit Jesu. Sie beginnen in einer Zeit, als der Kalender noch Mond orientiert war, als Göttinnen im Naturkleid die Erde beseelten und als die Tiere und Pflanzen noch eng im Gespräch mit den weisen Frauen und Männern waren. Wir leiten dann über zu der Karwoche, die wir in der christlichen Tradition erleben und feiern. Kleine Geschichten erhellen die Bilder und lassen uns Vieles spüren, fühlen und neu entdecken.

 

+++++++++ SONNTAG, 19. APRIL +++++++++
ES WAR EINMAL...
Samiya Bilgin erzählt das Märchen: Schneewittchen
und wird begleitet von Stefan Ebert an der Gitarre
An diesem Sonntag begleiten wir das junge Schneewittchen durch ihre Lebenszeit bis sie als Königin im Reich des Königs regieren durfte. Das Märchen beginnt mit den drei Farben: Weiß, Rot, Schwarz. Es sind die Farben der Göttinnen und so ahnen wir schon in den ersten Zeilen, dass ein besonderer Lebensweg bebildert wird. Alleine, traurig, geliebt und wunderschön wird sie gehasst, ausgesetzt und erlebt drei große Prüfungen im Reich der Zwerge. Eine Zeit des Todes entlässt die junge Frau als Königin. Schneewittchen, die als wunderschönes Kind ihr Leben scheinbar mutterlos begonnen hat, wird lebendig. 

 

+++++++++ SONNTAG, 26. APRIL +++++++++
SULTAN UND KOTZBROCKEN
Ein Stück für große und kleine Sultane nach dem Kinderbuch von Claudia Schreiber

Theaterstück der KITZ-THEATERKUMPANEI
Es spielen: Bärbel Maier, Peer Damminger, Uwe Heene oder Mahdi Farshidi Sepehr
Regie und Bühne: Peer Damminger
Textbearbeitung: Bärbel Maier
Kostüme: Gabi Kinscherf

ab 5 Jahren - bis 4. Klasse
50 Minuten, ohne Pause
Rechte bei Claudia Schreiber
Produktion 2010

Der Sultan tut rein gar nichts, außer heiraten. Und selbst das macht keinen Spaß. Seine hundert Frauen bedienen ihn von vorne bis hinten. Und er? Sitzt auf seinem Kissenberg und schaut aufs Meer hinaus. Langweilig. Nix los. „Macht das Spaß?“, fragt ihn sein neuer Diener. Der Sultan zuckt nur mit den Schultern. Er hat keine Ahnung vom Spaß. Vom „Geschmecke“ nicht, vom Einschlafen mit Orchester, von Sultansspucke und vom Urlaub. „Höchste Eisenbahn für einen Kachel und Kissenwechsel!“, denkt sich da sein neuer Diener und lässt den Sultan von der Kissenbergseilwinde – peng – auf den erhabenen Po fallen. „Du Kotzbrocken“, schimpft da der Sultan und freut sich doch, dass endlich mal was los ist im Palast! Mit einem Diener wie Kotzbrocken kann das faule Sultansleben echt aufregend werden. 
„Sultan und Kotzbrocken“ ist eine deutsch-iranische Koproduktion der KiTZ Theaterkumpanei und des Taatr Mani aus Teheran. Gemeinsam entwickeln die beiden Ensembles eine zweisprachige Aufführung für Deutschland und den Iran. Das Spannende dabei: es entstehen sechs Versionen des Stückes in unterschiedlicher Besetzung und mit verschiedenen Spieltexten, je nach Aufführungsort mit mehr deutscher oder persischer Sprache.

Ein Schauspiel ums Erwachsenwerden, um Erziehung und Abgrenzung.

Koproduktion mit dem Theater im Pfalzbau, Ludwigshafen und dem Taatr Mani, Teheran
Ausgezeichnet als Bestes Stück: 17th International Theater Festival for Children and Young Adults 2010, Hamedan/Iran

 

+++++++++ SONNTAG, 03. MAI +++++++++
ES WAR EINMAL...
Samiya Bilgin erzählt das Märchen: Rapunzel

Was liegt näher, als gerade jetzt mit Rapunzel im Turm zu verweilen? Unsere „Corona-Zeit“ zwingt uns ins Haus, in die Einsamkeit, gewissermaßen in unseren Turm. Das Märchen Rapunzel ist nur auf den ersten Blick ein polarisiertes Märchen – liebende Eltern hier und die böse Zauberin dort. Dass die „alte Gothel“ als „Patentante“ eine kluge, liebende Entscheidung getroffen hat und dem Mädchen Rapunzel das Leben als sensitive, weise Frau ermöglicht hat, wird die Erzählsendung zeigen. Der Turm als Einkehrzeit ermöglicht die Nähe zum Himmel und zu den Lufttieren. Das sind die Lebewesen, die seit eh und je Seelenträger waren.

 

+++++++++ SONNTAG, 10. MAI +++++++++
ALLES PINGUIN, ODER WAS?
Eine kleine Fabel über große Vorurteile nach einem Kinderbuch von Dorothee Haentjes

Theaterstück der KITZ-THEATERKUMPANEI

Es spielt: Peer Damminger
Regie und Text: Bärbel Maier
Bühne und Figuren: Peer Damminger
Kostüm und Figuren: Gabi Kinscherf

ab 6 Jahren - bis 4. Klasse
45 Minuten, ohne Pause
Rechte bei Autoren- und Projektagentur Gerd Rumler
Produktion 2015

Eine Kolonie Kaiserpinguine, die alle miteinander Maier heißen, brütet in der unbarmherzigen Kälte der Antarktis. Der eisige Wind pfeift ihnen um die Pinguinohren. Ihnen und Cornelius Mütz, dem einzigen Pinguinforscher weit und breit, der die Tiere beobachtet.
Plötzlich taucht ein artfremder Pinguin auf, kleiner als die anderen, mit einem roten Schnabel und Stummelbeinchen. Müller ist sein Name.
Völlig klar, was passiert: die Kolonie rückt von dem Eindringling ab und lässt ihn frierend stehen. Das könnte sein Ende sein. Doch da gerät einer der arroganten Kaiserpinguine in ernstliche Schwierigkeiten: Sein Ei fällt vor lauter Gerangel ins eisige Meer und nur der kleine Herr Müller besitzt genug Courage, sich in die Fluten zu stürzen.
Jetzt wird es für die Herren Maier aber höchste Zeit, umzudenken!

Ein Figurentheater-Stück über hochnäsige Kaiserpinguine, Fremdenfeindlichkeit und den Mut, Vorurteile zu überwinden.

 

+++++++++ SONNTAG, 17. Mai +++++++++
ES WAR EINMAL...
Samiya Bilgin erzählt das Märchen: Die Bienenkönigin

Mit diesem Märchen haben wir ein sogenanntes „Dummling-Märchen“ vor uns. Die Dummlinge sind aber gar nicht dumm. Sie sind nur anders und meistens sehr, sehr besonders! Sie haben ein liebendes, träumendes, mitfühlendes Herz und gehen ihren Weg (bis ins Königreich) ganz unkonventionell und aufmerksam. In dem heutigen Märchen hilft eine Bienenkönigin unserem Helden. Es ist ein Märchen von Tieren und Menschen. Es zeigt, wie eng Tiere und Menschen miteinander verbunden sind und wie sie sich – wenn sie aufeinander achten und sich gegenseitig schützen – helfen können.

 

+++++++++ SONNTAG, 24. MAI +++++++++
DER KLEINE PRINZ
Ein Stück nach der Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry

Theaterstück der KITZ-THEATERKUMPANEI

Es spielt: Bärbel Maier, Peer Damminger
Textbearbeitung: Bärbel Maier
Bühne: Peer Damminger
Malerei: Nicola Graf
Kostüm: Gabi Kinscherf

ab 6 Jahren - bis 6. Klasse
60 Minuten, ohne Pause
Produktion 2018

Was ist klein, zart, kommt von einem anderen Stern und hat eine Rose als Freundin?
Der kleine Prinz! Was ist gedankenlos, ungeduldig, gerade über der Wüste abgestürzt und viel zu schwer für sein Flugzeug? Der große Pilot!
Er sitzt in der Sahara vor dem Wrack seiner Fox 38, ist kurz vorm Verdursten und randvoll mit Selbstmitleid. Da erscheint so ein Knirps mit gelber Kappe. Einer, der nie zu plappern aufhört. Von seinem Planeten mit den drei Vulkanen und den Affenbrotbäumen erzählt er. Von seiner Gießkanne, die manchmal zum Raumschiff wird. Soll der Pilot dem Kleinen glauben? Und gibt es den Brunnen, von dem der Kleine die ganze Zeit spricht, denn wirklich?
„Das Wesentlich ist für die Augen unsichtbar“, schrieb Antoine de Saint-Exupéry.
In Zeiten zunehmender Herzenskälte findet die KiTZ Theaterkumpanei zu einer ganz eigenen Version des „Kleinen Prinzen“, die das Wesentliche an der Menschlichkeit, an (Selbst-)Vertrauen und Fantasie für ihre Zuschauer sicht- und erlebbar macht. Und sie kommt zum Schluss: Wir sind mehr Sterne als Idioten! 
Ein Stück über Verantwortung, Zuversicht und die Kraft, nicht aufzugeben.

 

+++++++++ SONNTAG, 31. Mai +++++++++
ES WAR EINMAL...
Samiya Bilgin erzählt das Märchen: Jorinde und Joringel

Das letzte Märchen in unserer Online-Reihe ist das Märchen von den beiden Jugendlichen Jorinde und Joringel. Ihre Namen klingen so ähnlich, das man meinen könnte, es wären zwei Seiten eines Menschen. Eine Zauberin – weise und mächtig, erfahren und klug, wie die Zauberinnen eben sind – lenkt die beiden, Jorinde und Joringel, auf unterschiedliche Entwicklungswege, sodass sie traumerfahren und heilkundig, in sich ruhend und reif ein gemeinsames Leben beginnen können.



Vorstellungen der nächsten 3 Monate
05.04.202011:00 Uhrnoch nicht verfügbar
12.04.202011:00 Uhrnoch nicht verfügbar
19.04.202011:00 Uhrnoch nicht verfügbar
26.04.202011:00 Uhrnoch nicht verfügbar
03.05.202011:00 Uhrnoch nicht verfügbar
10.05.202011:00 Uhrnoch nicht verfügbar
17.05.202011:00 Uhrnoch nicht verfügbar
24.05.202011:00 Uhrnoch nicht verfügbar
31.05.202011:00 Uhrnoch nicht verfügbar