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Panikherz
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Musikalischer Seelentrip nach
Benjamin von Stuckrad–Barre | Musik von Udo Lindenberg
ca. 140 Minuten + eine Pause von 20 Minuten

Premiere: 6. April 2024
Inszenierung: Joerg Mohr
Musik Arrangements Stefan Ebert
Bühne: Joerg Steve Mohr, Teresa Ungan
Ausstattung: Teresa Ungan
Aufführungsrechte: Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH, Berlin

Es spielen:
Stefan Ebert, Till Weinheimer
 

Der gefeierte Autor und provokante Chronist des menschlichen Daseins, Benjamin von Stuckrad-Barre öffnet sein innerstes Ich und präsentiert eine verzweifelte und doch faszinierende Odyssee durch die Höhen und Tiefen des Ruhms, der Drogenabhängigkeit und der unstillbaren Sehnsucht nach Anerkennung. »Panikherz« ist ein literarisches Manifest der menschlichen Verletzlichkeit und der Sehnsucht nach Liebe und Erlösung.  

Till Weinheimer, bekannt aus seiner langen Zeit am Nationaltheater Mannheim und Gast des Berliner Ensembles, spielt, liest, schwitzt und lebt von Stuckrad-Barre. Unterstützt wird er von Stefan Ebert, bereits bestens bekannt aus diversen Produktionen. Der Abend schafft eine kraftvolle Verbindung zwischen Schauspiel und Musik, indem er mit atemberaubender Sprachgewalt und den großartigen Songs Lindenbergs die Bühne erfüllt. Dieser Abend ist eine Liebeserklärung an das Leben und die Musik. »Ich werd dich begleiten - Denn es ist nie zu spät - Um nochmal durchzustarten - Wo hinter all den schwarzen Wolken - Wieder gute Zeiten warten«

Im Theater am Puls wird „Panikherz“ auf der Bühne lebendig. Ein Herz voller Panik auf der einen Seite. Das ist die Seite von Benjamin von Stuckrad-Barre, der seinen Lebensschmerz mit Ruhm und Drogen in sich zudeckt und den Außenstehenden sichtbar macht. Auf der anderen Seite ist das Idol, das Vorbild, der Retter Udo Lindenberg, dessen Motto KEINE PANIK ist. Das ist das Bühnengeschehen.
Lebendig sind aber zwei virtuose Künstler, die lesend, erzählend, klingend und tönend ein Schicksal zeigen. Dieses Lebensschicksal findet ohne Mühe direkt in die Herzen der ZuschauerInnen und berührt alles Menschliche in jenen, die Zeuge der Herzöffnung werden. Wäre das Thema nicht so traurig, wäre der Genuss absolut. Solch‘ ein Können in und mit Körper, Sprache, Gesang und Musik nimmt die Lauschenden mit auf die Reise in das Herz des allzu menschlichen Lebens mit seinen Irrungen, Wirrungen, Ängsten und Hoffnungen. Es ist als könnten Till Weinheimer und Stefan Ebert mit der Gitarre, dem Klavier und Key-Board, mit Gesang und Gestik, Mimik, mit Sprache und Stille alles sagen, was scheinbar tief, tief unter dem Mitteilbaren liegt. Schmerz, Alleinsein, Angst … die ZuschauerInnen können nur mitfühlen. Dazu laden die beiden Künstler von Joerg Steve Mohr geführt ohne Grenze ein. (Samiya Bilgin)



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